Informationen
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AuftraggeberRhB Rhätische Bahn, 7000 Chur
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Projektdauer2001 - 2006
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ProjektleitungAndreas Handke
Im Rahmen der erneuten Sanierung des Viaduktes wurde unser Büro beauftragt, die notwendigen geologisch-geotechnischen Untersuchungen durchzuführen. Für den Bereich des Tunnelportals am nach Arosa zeigenden Ende des Viaduktes war zusätzlich die Steinschlaggefahr zu quantifizieren. Im einzelnen umfassten unsere Leistungen:
Das Castielerviadukt liegt auf der RhB-Linie Chur-Arosa und führt über das Castielertobel. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1914 weist das Bauwerk eine lange Sanierungsgeschichte auf. Die vorhandenen Erdbewegungen führen und führten immer wieder zu Schwierigkeiten. Die erste, starr konstruierte Brücke wurde gar teilweise zerstört und musste 1942 durch eine flexible stählerne Konstruktion ersetzt werden. Die Rhb musste das Viadukt nach 60 Jahres erneut sanieren.
Untersuchungen in sehr schlecht zugänglichem Gebiet mit grossen, senkrechten Felswänden erfordert den Einsatz von Spezialisten
Geologie, Hydrogeologie und Geotechnik für das Vor-, Auflage- und Bauprojekt sowie während der Ausführung der Strassen-/Bahnerschliessung und des Installationsplatzes
Geologische, geotechnische und hydrogeologische Beurteilung des Submissionsprojekts Julierstrasse Kapellakehren-Malix mit der talseitigen Stützmauern und der Letzibachbrücke, Beurteilung Entwässerung, Baugrundsondierung Kunstbauten
Baugrunduntersuchungen im Rahmen des Projektes Tieferlegung der RhB-Linie Samedan - St. Moritz aufgrund des geplanten Kreisels Via Retica/Samedan, Bemessung der Baugrubenabschlüsse, geologisch-geotechnische Baubegleitung