Informationen
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AuftraggeberEKW/OEE Engadiner Kraftwerke, 7530 Zernez
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Projektdauer2007 - 2012
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ProjektleitungAndreas Handke
Die SC+H AG begleitete das Projekt in allen geologisch-geotechnischen Belangen als unabhängiges Fachbüro mit folgenden Leistungen:
Der untere Aquädukt der Engadiner Kraftwerke AG wurde 1968 als Hohlkörperbrücke mit Mittelstütze gebaut. Er verbindet die Innfassung S-chanf mit dem Freispiegelstollen nach Ova Spin und ist damit Bestandteil eines wichtigen Wassertransportweges. Der Baugrund unter dem rechten Widerlager erwies sich im Laufe der Jahre als instabil. Der Aquädukt wurde über Jahre messtechnisch überwacht. Ab Herbst 2007 wurde deshalb ein Projekt zur Stabilisierung des rechten Widerlagers ausgearbeitet. In den Jahren 2009 – 2011 wurde das Projekt ausgeführt.
Schwieriger Baugrund, d.h. versackter Ffels und die laufende Erosion des Inns waren für die Instabilität verantwortlich.
Chefbauleitung bei Spezialtiefbauarbeiten mit Erstellung eines Dichtkörpers mittels Vereisung und Injektionen in schwimmendem Gebirge, mit der Durchörterung des Vereisungskörpers und mit Vorabdichtungsinjektionen in wasserführenden Raibler-Formation.
Modellierung Projektauswirkungen auf das Grundwasser, Stufe Vorprojekt
Geologische, geotechnische und hydrogeologische Untersuchung für Tunnelinstandsetzungen und Erneuerung Galerie, Prognose und Baubegleitung