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Referenz

RhB, Linie St. Moritz – Tirano, Erneuerung Val Pila-Tunnel und Galerie Pila I, Naturgefahren

2025
  • Geotechnik
  • Naturgefahren

Projektdaten

Der Val Pila-Tunnel (227 m) und die portalseitige Galerie Pila I (213 m) auf der RhB Linie St. Moritz – Tirano werden im Rahmen der Erneuerungsstrategie der RhB AG ab 2026 instand gesetzt. Die Galerie Pila I liegt in Lawinen und Steinschlag gefährdetem Gebiet. Bei der Erneuerung der Bauwerke sind die Einwirkungen aus den Naturgefahren zu berücksichtigen. Die Sicherheit der Baustelle und ihre Zufahrt sind im Instandstellungsprojekt zu berücksichtigen.

Besonderheiten

  • Die bestehende Lawinengalerie zeigt auch Einschläge von Steinschlag. Das Galeriedach und die -abstützung ist auf die Steinschlageinwirkungen zu bemessen.
  • Das steile Gelände mit einer anspruchsvollen Zugänglichkeit erfordert eine gesamtheitliche Naturgefahrenbetrachtung für die Baustellenzufahrten, Installationsbereiche und die bleibenden Bahnbauwerke.
  • Die Massnahmen von Sturzprozessen von potenziellen Grossblöcken sind mittels Risikoanalysen im Detail zu beurteilen und zu optimieren.

Unsere Leistungen

Im Rahmen der geologisch-geotechnisch-hydrogeologischen Grundlagenbeschaffung wurden zur Beurteilung der Gefährdung aus Sturzprozessen folgende Arbeiten durchgeführt:

  • Grundlagenerarbeitung mit Sichtung Kartengrundlagen Swisstopo, Auswertung Luftbilder, Charakterisierung Untersuchungsperimeter
  • Feldbegehungen mit Verifizierung der geologischen Verhältnisse bei Felswänden und Felsaufschlüssen, mit Festhalten von Beobachtungen und Phänomene Naturgefahrenprozesse unterstützt durch Drohnenaufnahmen
  • Auswertung mit Ausscheidung Einzugsgebiete, Erarbeiten von Ausgangs- und Wirkungsszenarien, Ausarbeiten Karte der Phänomene zum Prozess Sturz, Ausscheidung von Liefergebieten (Prozessquellen) und Transit- und Ablagerungsgebieten
  • 3D-Sturzmodellierungen von Stein- und Blockschlag mit Ermittlung von Sturzenergien und Sprunghöhen sowie Dokumentation Ergebnisse der Sturzmodellierung
  • Durchführung einer Gefahren-, Expositions- und Konsequenzenanalyse, mit / ohne Berücksichtigung von konzeptionellen Schutzmassnahmen
  • Risikobewertung mit Beurteilung der individuellen Todesfallrisiken und kollektiven Risiken, Erstbeurteilung der Schutzmassnahmen auf Basis des aktuellen Planungsstandes, Empfehlungen zur Optimierung von Massnahmen
  • Bericht zur Gefahrenanalyse und Risikobewertung, Empfehlungen

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