Das Projekt des Tunnels Las Ruinas umfasst den 493 m langen Neubau und die Nebenanlagen (Zentralenräume und Fluchtstollen). Die Neubauachse verläuft parallel zu den bestehenden Tunneln Las Ruinas und Val Zangredra 1+2 mit zwischenliegenden Galerien. Streckenweise liegen Bestand und Neubau sehr nahe beieinander. Die Anbindung des Neubaus an die bestehende Lukmanierstrasse erfolgt im Portalbereich Nord in einer Einmündung in den bestehenden Tunnel Las Ruinas mit einer Aufweitung. Im Süden entsteht ein bergmännisches Portal und ein 12 m langer Tagbautunnel.
Das Projekt und die Projektleitung/Bauleitung werden durch SC+H Sieber Cassina + Handke AG geologisch–geotechnisch begleitet und beraten. Der Baugrund ist nach SIA199 «Erfassen des Gebirges im Untertagebau» geologisch zu erfassen und zu dokumentieren. Unsere Firma ist zusammen mit der Bauleitung und der Bauunternehmung auch für die Umsetzung des vorliegenden Asbest-Schutzkonzeptes gemäss EKAS—Richtlinie verantwortlich.