Sieber Cassina + Handke AG
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Albulatunnel II - Erfolgreicher Abschluss der Durchörterung des schwimmenden Gebirges


Beim Neubau Albulatunnel der Rhätischen Bahn (RhB) wurde mit dem Durchstich in die Kaverne ein weiterer Meilenstein erreicht (mehr ......). Am Dienstag, 17. Oktober 2017, wurde die heikelste Zone des Bergmassivs überwunden.

Die bei Tunnelmeter 1300 liegenden «Raibler Rauwacke» wurde mit aufwändigen Injektionen und einer Vereisung vorbereitet, um sie durchfahren zu können. Dazu wurde eine Kaverne errichtet, von welcher aus der schwimmende Gebirgsteil der Rauwacke während rund neun Monaten auf einer Länge von 60 Metern und mit einem Durchmesser von ca. 17 Meter auf -15 Grad eingefroren wurde. Im Schutz dieses Eispanzers konnte die 20 Meter lange Störzone überwunden werden. Danach wurden die Tunnelwände mit einem 1,20 Meter starken Ring aus Beton stabilisiert, der eine mehrlagige, wasserdruckhaltende Gewölbeabdichtung enthält. Anschliessend konnten die Gefriereinrichtungen abgebaut werden. Der angrenzende, stark wasserführende Gebirgsteil der Rauwacke wurde mittels Injektionen über eine Länge von 85 m vorabgedichtet.

Die Ingenieurgemeinschaft IG "glatsch" mit den Partnern SC+H Sieber Cassina + Handke AG und Lombardi SA waren für diese Arbeiten mit der Bauleitung beauftragt.

Bildstrecke aus der Bauzeit:

Neubau Albulatunnel II - Schwimmendes Gebirge ist vollständig vereist

Der neue Albulatunnel wird parallel und in 30 m Achsenabstand vom bestehenden Albulatunnel gebaut. Bereits beim Bau des bestehenden Albulatunnel erwies sich die wasserführende Raibler-Rauwackeformation mit schwimmenden Gebirgsschichten als geologische Schlüsselstelle. Diese Schlüsselstelle wurde zwischen dem Herbst 2015 und März 2016 aus einer Kaverne mit umfangsreichen Injektions-, Kontroll- und Gefrierbohrungen für eine Bodenvereisung erfolgreich vorbehandelt und wird seit anfangs Oktober 2016 als Zwischenangriffspunkt im mechanischen Vortrieb aufgefahren. Die Kaverne liegt in der Achse des neuen Albulatunnel und ist nur über eine Querverbindung aus dem bestehenden Albulatunnel erreichbar: eine weitere Herausforderung.

Zusammen mit Lombardi SA erhielten wir den Zuschlag für diese anspruchsvolle Bauleitungsaufgaben.

1. Juni 2016: Eröffnung des Gotthard-Basistunnels

Wir feiern die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels mit!

Am 2. Juni 2016 nahmen Andreas Handke, Peter Berchtold, Peter Guntli und Nina Zoller an den Feierlichkeiten für die Projektbeteiligten teil. Ein Höhepunkt in der Firmengeschichte!

Auch in Graubünden wurden mehr als 1.5 Milliarden Franken verbaut. Seit mehr als 25 Jahren waren wir an der Projektierung und Ausführung der Aussenanlagen Sedrun (Zufahrtsbauwerke, Deponien, Materialbewirtschaftung und Rekultivierungen) involviert. Ab 1996 betreuten wir Untertagearbeiten (Zugangsstollen, Schächte, Multifuktionsstelle und Einspurtunnel) geologisch. In Umweltbelangen waren wir in der Funktion der Umweltbaubegleitung vor Ort.

Eine einmalige Chance mit aussergewöhnlich vielfälltigen Aufgaben und mit grossem Know-How-Gewinn für unsere Firma!

Projekte 2013

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Projekte 2012

Erkundungsbohrungen für den neuen Albulatunnel - Eine weitere Bohrung entlang dem Trassee des neuen Albulatunnel wird zur Zeit ausgeführt. Ziel dieser Bohrung ist die Detailerkundung der verkarsteten, wasserführenden Rauwacke
(Meldung Telesguard)

Asbestgefährdung AlpTransit Ceneri Basistunnel - Wir beraten die Bauherrschaft und die Projektverantwortlichen bei der Beurteilung der Asbestgefährdung beim Tunnelvortrieb als Experten
(Pressemitteilung ATG)

Baugrubensicherungen Portaleinschnitte zum neuen Tunnel Trans, Domleschg - Die 14 m hohen Baugrubenwände im steilen Gelände (Bündnerschiefer) werden von uns konzipiert und bemessen
(Ansicht Portal Nord)

Linthal 2015

Arbeiten im Gebiet der neuen Staumauer Muttsee
Strossabbau in der Maschinenkaverne

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Ingenieurgeologisches Praktikum bei SC+H AG

Bei SC+H AG Chur habe ich vor Abschluss der Masterarbeit die Möglichkeit für ein mehrmonatiges Industriepraktikum erhalten. Dieses ist Teil des Masterstudiums Ingenieurgeologie an der ETH Zürich.

Seit September 2010 arbeite ich bei den geologischen Vorabklärungen zur Erneuerung des Albulatunnels mit, wo ich wertvolle Erfahrungen bei der Aufnahme von Sondierbohrungen und der anschliessenden Auswertung sammeln konnte. Ich freue mich nun auf die verbleibenden Praktikumstage bei SC+H AG und bedanke mich beim Team für die interessante Zeit.

Andreas Ludwig               Chur, Januar 2011

Ausschnitt Bohrprofil ohne Beschrieb

Andreas Ludwig (1986)

Masterstudent Ingenieurgeologie ETH Zürich
9. Semester

Link zur Homepage der Ingenieurgeologie ETHZ

Gotthard Basistunnel - Durchschlag vom 15. Oktober 2010

Was für ein Fest und das Geologenteam Sedrun durfte Live dabei sein! Nach über 8 Jahren Vortriebsarbeiten trafen wir uns mit unseren Kollegen aus Faido.
von rechts: F. Giovanoli (CSD), P. Kindle (SCH), A. Weber (CSD), P. Guntli, St. Kock, J.P. Hürzeler (Faido), R. Mora (Faido), L. Zulliger (Faido)

Wir danken unseren Auftraggebern AlpTransit Gotthard AG und der Ingenieurgemeinschaft Gotthardbasistunnel Süd für ihr Vertrauen sowie unserem Partner in der Geologengemeinschaft Sedrun CSD Ingenieure AG für die gute Zusammenarbeit.

 

Der Durchschlagspunkt lag in der Oströhre bei Tunnelkilometer 127‘404 fast 2.5 km unter dem Piz Vatgira.

Gotthard Basistunnel - Durchschlag am 15. Oktober 2010

Nun ist es soweit! Am 15. Oktober 2010 erfolgt der Durchschlag zwischen Faido und Sedrun. Damit wird die erste Tunnelröhre am Gotthard Basistunnel durchgehend aufgefahren sein. 

Beim Durchschlag werden auch unsere beiden Mitarbeiter Andreas HandkeStéphane Kock und Peter Guntli als Projektbeteiligte vor Ort dabei sein.

Personelles 2010

Unsere neuen Mitarbeiterinnen Luca Abbühl und Karin Eichenberger haben am 28. April 2010 die AlpTransit Baustelle in Sedrun besucht, um dort einen Einblick in unsere Aufgaben zu bekommen. Neben dem Besuch im Kieswerk Los 355, den Inertstoffdeponien Val Bugnei, Val da Claus und Claus Surrein haben sie bei dieser Gelegenheit Peter Wille bei der Probennahme von Deponiesickerwasser geholfen. Diese Probennahmen erfolgen wöchentlich im Rahmen der Umweltbaubegleitung.

Seit Ende April verstärkt Luca Abbühl (links) unser Geologenteam in Chur. Wir wünschen ihr viel Erfolg!

 

 

 

Am 26. Februar 2010 haben wir mit Rosina Brüesch ihren letzten Arbeitstag gefeiert. Rosina hat während 20 Jahren mit viel Geschick und Einsatz sämtliche Belange im Sekretariat betreut. Sie geht nun in Pension und so verlieren wir eine treue und zuverlässige Mitarbeiterin.  Wir freuen uns aber mit ihr, dass sie nun Zeit hat, all ihre Pläne zu realisieren und Wünsche zu verwirklichen. Wir wünschen ihr viel Glück und danken ihr auch im Namen unserer Kunden für ihre geleistete Arbeit.

Rosina Brüesch (rechts im Bild) hat ihre Aufgaben an Karin Eichenberger übergeben. Karin Eichenberger ist in Chur aufgewachsen, ist Mutter zweier Kinder und wohnt in Haldenstein. 

Meldungen 2009

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Am 21.10.2009 erfolgte die erste Sprengung der Losverlängerung Süd im Teilabschnitt Sedrun. Die Weströhre erreichte die ursprünglich geplante Losgrenze. Mit der Losverlängerung Süd können die Vortriebsarbeiten Richtung Faido fortgeführt werden. Wir freuen uns weiterhin für die geologische Baubegleitung verantwortlich zu sein.

Wir begrüssen Stéphane Kock (1978) als neuen Mitarbeiter im Bereich Tunnelbau und Materialbewirtschaftung. Stéphane Kock verstärkt unser Geologenteam in Sedrun. Wir wünschen ihm viel Erfolg!

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